Ich habe Schmerzen, Schmerzen am Bauch. Doch du siehst es nicht, hilfst mir nicht. Ich liebe dich sehr, doch du siehst mich nimmermehr. Du siehst mich an, doch du siehst nicht meinen Schmerz. Du siehst ihn nicht.
Ich kugle mich und ich schlecke mich. Ich schlecke dein Gesicht, deine Hand. Hilf mir, ich hab im Magen einen Brand. Den löschen wir nicht mit Wasser, sondern mit Liebe und deiner heilsamen Hand.
Wir gehen gemeinsam und ich liebe dich sehr. Doch dich zu tragen ist manchmal schwer. Ich trage dich gerne und lange und leicht, doch es ist auch lästig und ich kann nicht mehr. Ich trage dich hin und ich trage dich her, doch deine Gedanken sind ganz schön schwer. Sie liegen mir schwer im Magen drin, und es geht mir bis unter das Kinn.
Lasse los, lass alles frei sein. Ich liebe dich sehr, doch du dich nicht. Du trägst mich, und das weiß ich auch. Es ist wie ein dicker, langer Schlauch, ein Band, das niemals brechen wird. Ein Band, das uns hält, zusammen, für immer und immer.
Doch nimm deins zu dir und lasse meines mir. Dann bin ich weiterhin dein Lieblingstier.
Ich liebe dich
deine Hündin
