Ich darf nicht sein, was ich bin, denn du streichelst mich dahin. Du streichst über meinen Kopf, über mein Ohr, und manchmal genieße ich es sehr. Doch immer wieder lässt du es nicht sein, und ich sage dir: Lass mich allein und lasse es sein.

Du darfst mich anfassen und berühren, doch achte auf meine leisen Allüren. Ich zeige es dir, und das ganz deutlich. Ich zeige dir, was ich will und was nicht, doch ich sage es dir nicht deutlich ins Gesicht. Du darfst es spüren und merken, und ich bleibe sanft. Achte auf meine Zeichen, so bleibt unser Tanz.

Der Tanz unserer Herzen – wir lieben uns sehr, doch manchmal machst du mir das Leben schwer. Du darfst mich lieben, Nettes sagen, doch lasse mir meine Ruhe, wenn ich es dir sage.

Ich darf alles sein, das weiß ich, und das liebe ich. Ich liebe dich mit deinem schönen Gesicht. Doch dauernd anfassen gefällt mir nicht. Respektiere meine Grenze, respektiere sie. Dann muss ich zum Tierarzt nie.

In Liebe
deine Hündin