Viele Menschen gehen davon aus, dass unser Körper zufällig erkrankt, dass wir einfach Pech haben, uns anstecken oder Vererbungen nicht entkommen können.
Meine persönliche Erfahrung und Überzeugung ist inzwischen eine andere. Heute ist mir klar, dass unser Körper immer für uns arbeitet. Er ist weder unser Feind, noch wird er grundlos krank.
Wenn Themen tief in uns sitzen, wir Gefühle verdrängen oder immer wieder gegen uns selbst handeln, springt unser Körper ein und macht uns darauf aufmerksam. Er kann uns zeigen, dass etwas gesehen, gefühlt oder verändert werden möchte.
Der Körper ist wie ein Übersetzer. Er nimmt das, was unterdrückt oder unbewusst ist und macht es physisch spürbar, damit wir hinschauen können
Gefühle sind Energie. Wenn wir sie nicht frei fühlen, sondern unterdrücken und nicht fließen lassen, springt unser Körper ein, speichert diese Energie und bringt sie zum Ausdruck. Das passiert häufig durch körperliche Symptome.
Deshalb ist es für mich so wichtig, ihm zuzuhören. Wenn wir bereit sind hinzusehen, die dahinterliegenden Themen zu erkennen und aufzulösen, kann Heilung beginnen.
Es kann wertvoll sein, neben der medizinischen Betrachtung von Symptomen auch die Botschaft des eigenen Körpers wahrzunehmen. So können wir uns zusätzlich mit den persönlichen und inneren Themen beschäftigen.
Bei Erbkrankheiten zeigen sich meiner Erfahrung nach häufig Themen, die über viele Generationen weitergegeben werden. Auch diese Muster können erkannt und erlöst werden.
Unser Körper ist unser Freund. Er trägt uns jeden Tag durchs Leben, unterstützt uns unermüdlich und zeigt uns, was unsere Aufmerksamkeit braucht. Dafür dürfen wir ihm dankbar sein.
